Sonntag, 7. Oktober 2018

Neuigkeiten

Hallo ihr Lieben,

seit meinem letzten Post ist wieder einiges passiert.

Wie ich bereits angesprochen hatte, war ich Wale beobachten. Wir hatten zwar tatsächlich Glück welche zu sehen, aber leider hat es sich dabei lediglich um die Rücken von zwei Walen gehandelt, die nur minimal aus dem Wasser ragten. Immerhin besser als gar nichts :) Von dort aus sind wir dann mit dem Boot noch zu einer Insel gefahren und haben dort Zeit gehabt zu entspannen und schwimmen zu gehen. Es war wunderschön!

Um euch vielleicht einen kleinen Eindruck des panamaischen Leben zu vermitteln, möchte ich euch im folgenden gerne ein paar Fakten aufzeigen, die mir während meiner Zeit hier bereits aufgefallen sind:

- Busfahren läuft hier etwas anders als in Deutschland. Wer auf einen Fahrplan mit genauen Uhrzeiten hofft, kann lange warten. Der Bus fährt hier nicht zu einer festgelegten Uhrzeit ab. Stattdessen stellt man sich an den Straßenrand und wartet einfach bis einer kommt. Es ist aber tatsächlich total entspannt, da hier in der Regel alle 15-20 Minuten ein Bus vorbeikommt. Wie schon angedeutet, gibt es nicht überall feste Bushaltestellen. Das wiederum bedeutet man kann an jeder Ecke per Handzeichen deutlich machen, dass man gerne mitfahren möchte. Das Beste ist allerdings, dass es unabhängig von der Distanz hier in der Stadt lediglich 35ct kostet :)

- Als Europäische fällt man hier an jeder Ecke stark auf, besonders in Städten wie meiner. Es gibt Orte in denen sich regelmäßig viele Touristen aufhalten, aber David ist eine nicht sonderlich attraktive Stadt und Touristen durchqueren diese Stadt nur um nach Boquete (ein sehr touristisches Ziel in den Bergen) oder nach Costa Rica zu reisen. Somit ist es ungewöhnlich eine "gringa" (Person Mitteleuropäischer Herkunft) zu sehen und es kommt durchaus häufiger vor, dass einem hinterher geschaut oder gehupt wird. Das ist definitiv etwas an das ich mich noch gewöhnen muss, da man einfach nie unbeobachtet durch die Stadt laufen kann.

- Was das Essen angeht, ernähren sich die meisten Menschen hier hauptsächlich von Reis, Hühnchen und Bohnen. Auch gibt es viele frittierte Lebensmittel, z.B. frittierte Bananen - sehr lecker! In meiner Gastfamilie gibt es zwar tatsächlich auch viel Hühnchen, aber glücklicherweise auch viele Alternativen zum Reis. Ein Hauptgrund warum der Reis hier ein so beliebtes Nahrungsmittel ist, ist die Tatsache, dass man große Mengen für wenig Geld erhalten kann.

- Nachdem Panama durch den Panamakanal jahrelang unter US-amerikanischem Einfluss stand, nimmt man auch heute noch viele Parallelen sehen. Besonders durch mein Auslandsjahr in den USA kann ich natürlich Ähnlichkeiten wahrnehmen. Es ist interessant zu sehen wie eine Stadt so von Kontrasten geprägt sein kann. Auf der einen Seite gibt es die großen Malls und die modernen US-amerikanischen Geschäfte und auf der anderen Seite gibt es die doch sehr heruntergekommenen Häuser und die Straßenstände an jeder Ecke. Außerdem wird hier neben der panamaischen Währung "Balboa" auch der US-Dollar verwendet.

Weitere Fakten, die mir in Zukunft auffallen, folgen in den nächsten Beiträgen.

Übrigens ist hier ja nun gerade Regenzeit und der Oktober ist dafür bekannt, dass es die meisten Regenfälle gibt. Ich gehe eigentlich schon gar nicht mehr ohne Regenschirm aus dem Haus, aber sobald es einmal angefangen hat, ist man nicht mehr sicher, denn das Wasser sammelt sich so schnell auf den Straßen, dass man keine Chance hat trocken nach Hause zu kommen :D

Bevor ich zum Ende komme, möchte ich noch kurz ein paar andere Erlebnisse anschneiden. Letztes Wochenende waren Linda (meine Mitfreiwillige aus David) und ich zu Besuch bei Ina (unserer Mitfreiwilligen in Boquete). Wir sind gemeinsam mit ihrem Gastbruder und seinen Freunden zu verschiedenen Wasserfällen gefahren und abschließend an den Strand. Es war ein unglaublich schöner Tag! Abends waren wir noch ziemlich spontan in einer Brauerei in Boquete, die demnächst auch ein Oktoberfest veranstaltet, und in einem Club in dem wir noch etwas gefeiert haben. Bevor wir schließlich müde ins Bett gefallen sind, haben wir noch von einem Aussichtspunkt hier in der Nähe auf die beiden Städte David und Boquete herunter blicken können. Es war besonders im Dunkeln wahnsinnig schön!

Gestern waren Ina und ich dann im Kino. Es war sehr interessant, da wir ja nun doch noch viel Spanisch lernen müssen, aber wir haben die Story verstanden und waren sehr stolz. Okay, zugegeben es war ein Kinderfilm und somit leichter zu verstehen :D

Seit knapp zwei Wochen haben wir jetzt auch wöchentlich einen Spanischkurs und ich hoffe deshalb sehr, dass wir bald Fortschritte machen. Auch gehe ich jetzt regelmäßig zum Chor um mir das Einleben hier doch irgendwie zu erleichtern.

Die Arbeit hat sich leider immer noch nicht sonderlich verbessert. Es gibt immer noch selten etwas zu tun. Ich werde euch berichten, wenn es Änderungen gibt und ich mich nicht mehr ganz so überflüssig fühle :D

In knapp einer Woche haben wir endlich unser Post-Arrival Seminar und ich kann es kaum abwarten alle anderen Freiwilligen endlich wiederzusehen! :)

Vielen Dank fürs reinschauen, hier wieder einige Fotos:
In der Ferne sieht man einen Wal aus dem Wasser ragen

Auch hier ist ein Wal leicht zu sehen

So sieht das Boot aus mit dem wir gefahren sind

Die Insel auf der wir waren - "Isla Paridas"


Der Strand auf der Insel

Eine andere Insel in der Nähe

Eine andere Perspektive der Insel

Wasserfall in Caldera

Ein weiterer Wasserfall in der Nähe


Playa (=Strand) Estero Rico

Auf dem Weg zum Strand sind wir hier mit dem Boot unterwegs gewesen

Im "Paradies" :)


Typisches Gericht 

Boquete bei Nacht
Bis bald,
eure Lisa <3



Samstag, 15. September 2018

Gastfamilie und Projekt

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich wieder :)

Und zwar möchte ich euch heute über meine ersten Wochen hier berichten. Zugegeben waren diese bisher nicht ganz leicht für mich. Meine Gastfamilie ist zwar sehr nett und wie ich im letzten Post bereits angedeutet habe, fehlt es mir wirklich an nichts. Auch die Stadt in der ich lebe, hat eigentlich alles was man benötigt um glücklich zu sein. Dennoch ist es natürlich eine komplett andere Kultur und es gibt viele Unterschiede an die ich mich erst gewöhnen muss. Das benötigt eben etwas Zeit. Hinzu kommt natürlich die Sprachbarriere, die nicht unbedingt ein großes Problem darstellt, aber eben trotzdem verhindert, dass man "eben einfach kurz mit jemandem über Gott und die Welt" quatschen kann. Ich muss mich eben schon stark konzentrieren und genau überlegen was ich sagen möchte und dadurch passiert es eben häufiger, dass nur kurze oder gar keine Gespräche zustande kommen. Das wiederum ist natürlich nicht unbedingt förderlich, wenn man ohnehin schon ein wenig Heimweh verspürt.

Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber es soll nur darstellen, dass so ein Auslandsaufenthalt natürlich kein "Honigschlecken" ist, sondern im Gegenteil viel Arbeit und sowohl Höhen als auch Tiefen mit sich bringt.

Die Arbeit im Projekt ist leider bisher noch sehr unspektakulär. Es gibt noch nicht besonders viele Aufgaben für mich. Ich unterhalte mich allerdings sehr viel mit den Kindern und spiele mit ihnen oder helfe bei den Englisch Hausaufgaben. Sie sind alle sehr lieb und erklären mir das ein oder auch gerne dreimal bis ich es dann endlich verstanden habe :D Auf Dauer hoffe ich natürlich, dass es noch weitere Aufgaben für mich geben wird, besonders wenn meine Sprachkenntnisse besser sind, damit ich während meiner Arbeitszeit von 8 bis 16 Uhr in Zukunft nicht zu sehr gelangweilt sein werde.

Am Sonntag, dem 02.09.18 war ich mit meiner Gastfamilie in Volcán, einem kleinen Ort in den Bergen. Die Temperaturen sind dort im Vergleich zu David sehr angenehm :D Wir haben eine Blumenparade und Kunstwerke aus Blumen angeschaut und es war sehr schön :)

Seit unserer Ankunft in David, habe ich mich auch bereits mehrmals mit meinen Mitfreiwilligen hier vor Ort getroffen, da wir uns gegenseitig Halt geben, wenn es mal nicht so gut läuft und es natürlich momentan auch mehr oder weniger unseren einzigen Kontakt zu Gleichaltrigen darstellt. Ich hoffe, dass es uns schon bald gelingt Freundschaften mit Einheimischen zu knüpfen und einen richtigen Alltag hier aufzubauen.

Letzten Donnerstag hatten wir auch endlich unser erstes Komiteetreffen und ich habe dort die Austauschschüler kennengelernt, die das kommende Jahr hier an einer Schule verbringen werden. Es war echt ein cooler Nachmittag :) Auch über unseren Sprachkurs haben wir endlich mehr Informationen erhalten. Wir werden ab sofort jeden Mittwoch ca. 2 Stunden mit dem AFS Mitarbeiter aus David an unseren Sprachkenntnissen arbeiten und somit hoffentlich bald den ein oder anderen Erfolg erzielen.

Morgen werde ich zum "Whale watching" gehen und hoffentlich den ein oder anderen Wal entdecken. Also bleibt gespannt und schaut demnächst wieder vorbei :)


Volcán Barú

Kunstaustellung in Volcán

Kunstausstellung in Volcán

Blumenparade

Kreide Malprojekt mit den Kindern

Meine zwei Mitfreiwilligen hier in der Nähe und ich

Mein Ausblick auf dem Weg zur Arbeit

Regenzeit ist, wenn an jeder Ecke ein Schwimmbad entsteht

Kotowa Café - bisheriger Lieblingsort meiner Mitfreiwilligen und mir

Auf dem Weg zur Arbeit

Auf dem Heimweg, etwas weiter unten befindet sich mein Haus

Bis zum nächsten Mal,
eure Lisa :)

Samstag, 1. September 2018

Flug und erste Tage


Hallo ihr Lieben,

es tut mir leid. dass ich mich erst jetzt melde. Es ist so viel passiert seit der Ausreise.

Am 21. August, also am Tag vor der Ausreise, habe ich tatsächlich noch erfahren, dass es eine Gastfamilie für mich gibt. Doch leider hieß es gleichzeitig, dass ich die Informationen erst vor Ort erhalten würde. Somit musste ich noch einen letzten Tag warten bis ich endlich wusste wo genau ich wohnen werde.

Mittlerweile kann ich euch aber berichten, dass meine Familie aus meinem Gastvater, meiner Gastmutter, meinen beiden kleinen Gastbrüdern, zwei Hunden und zwei Vögeln besteht. Sie sind echt lieb und ich kann mich außerdem sehr glücklich schätzen, da sie einen scheinbar recht guten Standard haben. Wir besitzen nicht nur Klimaanlage und WLAN, sondern kommen auch in den Genuss von warmem Wasser in der Dusche und einer voll funktionsfähigen Toilette :D Dazu muss vielleicht gesagt werden, dass einige Abwassersysteme hier im Land nicht dafür geeignet sind, dass man Toilettenpapier herunterspült. In dem Fall muss man das Papier in einen Mülleimer daneben werfen.

Anreise

Am Tag darauf war es schließlich soweit und der Flug ging um 12 Uhr mittags vom Frankfurter Flughafen. Zuvor war ich jedoch noch durch und durch gestresst, denn obwohl wir mit übermäßig viel Zeit in meiner Heimat losgefahren sind, kam uns eine Vollsperrung auf der A3 natürlich ungelegen. Zum Glück waren wir dennoch durch unseren eingeplanten Zeitpuffer frühzeitig am Flughafen und ich hatte Zeit mich von meiner Familie zu verabschieden. Ich musste ein erneutes Mal feststellen, dass man erst im Gastland realisiert für wie lange man doch tatsächlich weg ist und dass dieser Gedanke einen dann doch tatsächlich erstmal überrumpelt :D

Als wir schließlich gegen 16:40 Ortszeit in Panama Stadt ankamen, wurden wir sehr lieb von AFS Panama empfangen. Der erste Schritt vor die Tür hat uns dann direkt mal ein Gefühl für das Klima hier gegeben - sehr unangenehm feucht und warm :D Aber daran werden wir uns wohl alle gewöhnen.

Arrival Orientation

Die ersten paar Tage haben wir als Gruppe gemeinsam im Hostel "Los Mostros" verbracht. Ich kann es echt nur empfehlen. Es ist total schön eingerichtet, hat einen Pool und eine super zentrale Lage inmitten der Hochhäuser. Dort haben wir viel über unsere Erwartungen und Sorgen gesprochen, aber auch einiges über das Land und die Menschen hier erfahren. Neben dem "Programm" was wir hatten, haben wir aber auch sehr viel Freizeit genossen und uns einfach untereinander ausgetauscht. Es gab zudem direkt ganz typisch "Arroz con Pollo", also Reis mit Hühnchen, und einige frittierte Mahlzeiten wie z.B. Tortillas. Am zweiten Abend haben wir einen Spaziergang entlang der Cinta Costera gemacht und dabei die Skyline von Panamá bewundern können. Außerdem waren wir an einem Tag im Hard Rock Hotel um einen Ausblick von oben zu erhaschen und haben schließlich das Seminar mit einem Abend voller Musik und Tanz in Casco Viejo beendet.

Am Samstag, den 25. mussten wir morgens noch zur Migrationsbehörde um unser endgültiges Visum zu beantragen und im Anschluss daran ging es für uns auf in die Gastfamilien. Ich bin mit zwei weiteren in den Bus nach David gestiegen und trotz unserer doch langen Fahrt hatten wir echt Glück. Während die meisten in kleinen, engen Bussen die Zeit ausharren mussten, hatten wir den Luxus eines Doppeldeckers mit Fernsehern :D

Gegen 22:30 wurde ich sehr lieb mit einem schönen Plakat von meiner Gastfamilie empfangen und habe auch meine zuständige AFS Koordinatorin kennengelernt. Über meine ersten Tage in meinem neuen Zuhause auf Zeit und in meinem Projekt berichte ich in meinem nächsten Beitrag.

Vielen Dank fürs Lesen,

Bis dann,
Lisa :)


Jetzt folgen eine Menge Fotos :D

Flughafen Frankfurt - kurz vor dem Abflug

Ein Teil meiner Gruppe

A340-300



Erster Blick auf Panama Stadt

Endlich angekommen am PTY Flughafen
Eine Freundin und ich vor dem Flughafengebäude
Der Pool im Hostel
 
Der Garten im Hostel
Panama Stadt bei Nacht

 Ausblick vom Hard Rock Hotel

Der berühmte Panama Schriftzug an der Cinta Costera
"El tornillo" - ein für die Architektur bekanntes Gebäude
Letzter Abend in der "Relic Bar"
Busterminal Panama Stadt
Unser Doppeldecker :D

Bei einer Pause in Santiago de Veraguas

Das Plakat meiner Gastfamilie :) 

Montag, 20. August 2018

Meine Vorbereitungsseminare

Hallo ihr Lieben,

im 2 Tagen ist es endlich so weit! Die Zeit bis zum Abflug verging echt unerwartet schnell und ich spüre wie sich langsam aber sicher Aufregung breit macht.

Bevor ich nun aber demnächst endlich aus Panama berichten werde, möchte ich euch noch kurz über meine Vorbereitungsseminare und sonstige Neuigkeiten aufklären.

Vom 06.-11.07.18 hatte ich mein erstes Seminar in Magdeburg. Es war wahnsinnig cool endlich meine Mitfreiwilligen kennenzulernen und zu erfahren wo diese genau platziert sind. Neben den Freiwilligen, die mit mir nach Panama reisen werden, habe ich dort auch die Freiwilligen der Dominikanischen Republik getroffen. Wir hatten eine Woche voller spannender Themen, die unter anderem Eurozentrismus, Kommunikation, interkulturelles und globales Lernen und Entwicklungszusammenarbeit beinhalteten.

Nachdem wir in der ersten Seminarwoche sehr viel über allgemeine Themen bezüglich unseres Freiwilligendienstes gesprochen haben, wurde die zweite Woche vom 27.07.-01.08.18 in Eschwege etwas ländersprezifischer. Wir konnten all unsere Fragen loswerden, die wir in Hinsicht auf unser Gastland gerne vor der Ausreise beantwortet haben wollten und haben so viel über das Land gelernt, in dem wir demnächst für ein Jahr leben werden.

Beide Wochen haben dank der tollen Gruppendynamik und den echt coolen Teamern eine Menge Spaß bereitet und natürlich die Vorfreude auf mein anstehendes Auslandsjahr deutlich erhöht.

Das ist die coole Truppe! 

Ansonsten gibt es leider immer noch keine Neuigkeiten zu meiner Gastfamilie. Ich werde wohl ohne konkrete Informationen ausreisen, aber das macht die ganze Reise eigentlich nur noch spannender :D Und alle die sich jetzt fragen, ob ich dann auf der Straße schlafen muss, kann ich beruhigen. Falls ich bei meiner Ankunft im Gastland keine permanente Gastfamilie haben sollte, werde ich zunächst bei einer Willkommensfamilie unterkommen. Dort werde ich die ersten Wochen verbringen bis sich eine Jahresfamilie für mich findet.

An dieser Stelle wünsche ich ein letztes mal liebe Grüße aus Deutschland und freue mich in den kommenden Tagen aus Panama berichten zu können :)

¡Hasta luego! und bis bald,

eure Lisa :)



Montag, 23. Juli 2018

Mein Projekt!

Hallo ihr Lieben,

nun habe ich seit einiger Zeit bereits mein Projekt und kann euch endlich darüber in Kenntnis setzen :)

Mein Projekt heißt Casa Esperanza und ist eine nationale Nichtregierungsorganisation, die 1992 mit dem Ziel gegründet wurde, Kinderarbeit einzuschränken und an Stelle dessen Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern und die Armut zu lindern. Wie genau meine Arbeit aussehen wird, kann ich natürlich erst berichten, wenn ich tatsächlich vor Ort bin. Ich habe allerdings schon einige Informationen erhalten, dass ich voraussichtlich beim Unterricht helfen werde, bei der Freizeitgestaltung und Förderung der sozialen und persönlichen Entwicklung, sowie auch bei der gesundheitlichen Versorgung.


Das Projekt ist in verschiedenen Regionen von Panama etabliert worden. Mein Einsatzort heißt David und liegt in der Provinz Chiriquí. Diese Provinz liegt im westlichen Teil des Landes und grenzt damit direkt an Costa Rica.



Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Projekt platziert worden bin und bin sehr gespannt auf die Arbeit mit den Kindern und auch meinen zukünftigen Kollegen. 

Mein Abflug rückt währenddessen immer näher und ist nun weniger als einen Monat entfernt. Auch mein erstes Vorbereitungsseminar hatte ich bereits und das zweite folgt auch schon bald. Darüber werde ich euch in meinem nächsten Post informieren. 

Jetzt heißt es für mich nur noch geduldig warten bis ich schließlich auch endlich meine Gastfamilie erhalte.

Bis zum nächsten Mal,
eure Lisa :)

P.S. Wer gerne sein Spanisch testen möchte und über mein Projekt mehr erfahren will, kann gerne auf folgender Webseite vorbei schauen: www.casaesperanza.org.pa/ 

Freitag, 22. Juni 2018

Klappe - die Erste!

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Blogpost und ich freue mich sehr, dass ihr meine Reise mitverfolgen möchtet!

Nachdem ich das Jahr 2014/15 als Austauschschülerin in den USA verbracht habe, war mir klar, dass ich nach dem Abitur erneut ins Ausland möchte. Meine Erfahrungen von damals könnt ihr gerne bei http://lisa-goes-abroad.blogspot.de einsehen. Ansonsten komme ich nun zu meinen aktuellen Plänen. Und zwar handelt es sich dabei um einen Freiwilligendienst in Panama.


Angefangen hat alles im Spätsommer. Nachdem ich endlich alle Bewerbungsunterlagen vollständig an meine Entsendeorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. geschickt hatte, erhielt ich eine Einladung zum Auswahlwochenende. Im Herbst fuhr ich also nach Baden-Baden um gemeinsam mit anderen Bewerbern einige sehr spaßige und aufschlussreiche Tage zu verbringen. Nicht allzu lange danach bekam ich schließlich die Zusage für das "Weltwärts" Programm nach Panama.

Für diejenigen, die Weltwärts nicht kennen:
Bei Weltwärts handelt es sich um ein staatlich gefördertes Programm. Das Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert 75% der Programmkosten. Die restlichen 25% muss man als Teilnehmer über einen Förderkreis sammeln. Daher würde ich mich natürlich auch freuen, wenn ihr mich unterstützen würdet. Jede noch so kleine Spende hilft! Bei Interesse könnt ihr mir gerne ein Kommentar hinterlassen oder einfach mal bei meiner Sammelaktion vorbeischauen: http://leetchi.com/c/soziales-von-lisa-langner
Vielen Dank!

Ansonsten arbeite ich neben dem Aufbau des Förderkreises aktuell auch an einigen anderen Punkten, die bis zu meiner Ausreise noch erledigt werden müssen. Dazu gehören beispielsweise Impfungen oder das Zusammensuchen von wichtigen Dokumenten für meine Aufenthaltsgenehmigung.

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch in Zukunft ab und zu mal vorbeischaut ;) Bei Fragen könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren.

Bis bald
eure Lisa :)