Samstag, 15. September 2018

Gastfamilie und Projekt

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich wieder :)

Und zwar möchte ich euch heute über meine ersten Wochen hier berichten. Zugegeben waren diese bisher nicht ganz leicht für mich. Meine Gastfamilie ist zwar sehr nett und wie ich im letzten Post bereits angedeutet habe, fehlt es mir wirklich an nichts. Auch die Stadt in der ich lebe, hat eigentlich alles was man benötigt um glücklich zu sein. Dennoch ist es natürlich eine komplett andere Kultur und es gibt viele Unterschiede an die ich mich erst gewöhnen muss. Das benötigt eben etwas Zeit. Hinzu kommt natürlich die Sprachbarriere, die nicht unbedingt ein großes Problem darstellt, aber eben trotzdem verhindert, dass man "eben einfach kurz mit jemandem über Gott und die Welt" quatschen kann. Ich muss mich eben schon stark konzentrieren und genau überlegen was ich sagen möchte und dadurch passiert es eben häufiger, dass nur kurze oder gar keine Gespräche zustande kommen. Das wiederum ist natürlich nicht unbedingt förderlich, wenn man ohnehin schon ein wenig Heimweh verspürt.

Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber es soll nur darstellen, dass so ein Auslandsaufenthalt natürlich kein "Honigschlecken" ist, sondern im Gegenteil viel Arbeit und sowohl Höhen als auch Tiefen mit sich bringt.

Die Arbeit im Projekt ist leider bisher noch sehr unspektakulär. Es gibt noch nicht besonders viele Aufgaben für mich. Ich unterhalte mich allerdings sehr viel mit den Kindern und spiele mit ihnen oder helfe bei den Englisch Hausaufgaben. Sie sind alle sehr lieb und erklären mir das ein oder auch gerne dreimal bis ich es dann endlich verstanden habe :D Auf Dauer hoffe ich natürlich, dass es noch weitere Aufgaben für mich geben wird, besonders wenn meine Sprachkenntnisse besser sind, damit ich während meiner Arbeitszeit von 8 bis 16 Uhr in Zukunft nicht zu sehr gelangweilt sein werde.

Am Sonntag, dem 02.09.18 war ich mit meiner Gastfamilie in Volcán, einem kleinen Ort in den Bergen. Die Temperaturen sind dort im Vergleich zu David sehr angenehm :D Wir haben eine Blumenparade und Kunstwerke aus Blumen angeschaut und es war sehr schön :)

Seit unserer Ankunft in David, habe ich mich auch bereits mehrmals mit meinen Mitfreiwilligen hier vor Ort getroffen, da wir uns gegenseitig Halt geben, wenn es mal nicht so gut läuft und es natürlich momentan auch mehr oder weniger unseren einzigen Kontakt zu Gleichaltrigen darstellt. Ich hoffe, dass es uns schon bald gelingt Freundschaften mit Einheimischen zu knüpfen und einen richtigen Alltag hier aufzubauen.

Letzten Donnerstag hatten wir auch endlich unser erstes Komiteetreffen und ich habe dort die Austauschschüler kennengelernt, die das kommende Jahr hier an einer Schule verbringen werden. Es war echt ein cooler Nachmittag :) Auch über unseren Sprachkurs haben wir endlich mehr Informationen erhalten. Wir werden ab sofort jeden Mittwoch ca. 2 Stunden mit dem AFS Mitarbeiter aus David an unseren Sprachkenntnissen arbeiten und somit hoffentlich bald den ein oder anderen Erfolg erzielen.

Morgen werde ich zum "Whale watching" gehen und hoffentlich den ein oder anderen Wal entdecken. Also bleibt gespannt und schaut demnächst wieder vorbei :)


Volcán Barú

Kunstaustellung in Volcán

Kunstausstellung in Volcán

Blumenparade

Kreide Malprojekt mit den Kindern

Meine zwei Mitfreiwilligen hier in der Nähe und ich

Mein Ausblick auf dem Weg zur Arbeit

Regenzeit ist, wenn an jeder Ecke ein Schwimmbad entsteht

Kotowa Café - bisheriger Lieblingsort meiner Mitfreiwilligen und mir

Auf dem Weg zur Arbeit

Auf dem Heimweg, etwas weiter unten befindet sich mein Haus

Bis zum nächsten Mal,
eure Lisa :)

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